In der Kardiologie befassen wir uns mit der Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Kardiomyopathien, Herzinsuffizienz und koronarer Herzkrankheit.
Das Ruhe-EKG zeichnet die elektrische Aktivität Ihres Herzens in Ruhe auf. Es kann Hinweise auf Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen und andere Veränderungen des Herzens liefern.
Das Langzeit-EKG zeichnet die Herzaktivität über 24 bis 72 Stunden auf und ermöglicht die Erkennung von langsamen und schnellen Herzrhytmusstörungen.
Das Belastungs-EKG überwacht die Herzfunktion unter körperlicher Anstrengung und und kann Hinweise auf Durchblutungsstörungen des Herzens anzeigen sowie Blutdruckregulation unter Belastung und Herzrhythmusstörungen anzeigen.
Mit unserem Echogerät GE E95 bieten wir moderne 3D-Echokardiographie zur präzisen Beurteilung von Herzklappen, Herzfunktion und Herzmuskelerkrankungen. Die integrierte myokardiale Strainanalyse ermöglicht zudem eine detaillierte Beurteilung der Herzmuskelbewegung. Bei Bedarf setzen wir Kontrastmittel ein, um Thromben noch genauer darzustellen.
Das Herz-CT ist ein modernes Röntgenverfahren zur Darstellung der Herzkranzgefäße. Es ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Verkalkungen und Engstellen und hilft, das Risiko für eine koronare Herzerkrankung zuverlässig einzuschätzen. Die Untersuchung selbst führen wir nicht in unserer Praxis durch, sondern überweisen Sie bei medizinischer Notwendigkeit an eine radiologische Praxis. Sollte sich dabei ein behandlungsbedürftiger Befund ergeben, veranlassen wir bei Bedarf eine Überweisung zur Herzkatheteruntersuchung in eine spezialisierte Fachklinik.
Die Stressechokardiographie kombiniert Ultraschalluntersuchung und körperliche Belastung, um Durchblutungsstörungen des Herzens unter Stressbedingungen sichtbar zu machen.
Bei Bedarf werden Blutuntersuchungen veranlasst. Dabei können insbesondere Blutfettwerte bestimmt werden, die wichtige Risikofaktoren für eine koronare Herzerkrankung darstellen, sowie Herzmarker, die Hinweise auf eine mögliche Herzschädigung oder Herzbelastung geben.
Die Myokardszintigraphie zeigt, wie gut der Herzmuskel in Ruhe und unter Belastung durchblutet wird. Sie hilft dabei, Durchblutungsstörungen zu erkennen und das Vorliegen sowie die Ausprägung einer koronaren Herzerkrankung einzuschätzen.
Das Kardio-MRT ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das mithilfe der Magnetresonanztomographie eine besonders detaillierte Darstellung des Herzmuskels und seiner Funktion ermöglicht. Es wird unter anderem eingesetzt bei Verdacht auf eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder andere Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankungen). Die Untersuchung führen wir nicht in unserer Praxis durch, sondern überweisen Sie bei medizinischer Notwendigkeit an eine radiologische Praxis.
Wir führen Kontrollen und Abfragen von Herzschrittmachern, implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren (ICD) sowie kardialen Resynchronisationssystemen (CRT-D) durch. Dabei überprüfen wir die Funktion der Geräte und passen bei Bedarf die Einstellungen an.
Die Angiologie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße – etwa Durchblutungsstörungen, Thrombosen, Krampfadern oder pAVK. Mithilfe moderner Ultraschallverfahren erkennen wir Gefäßveränderungen frühzeitig und leiten eine gezielte Therapie ein.
Der ABI-Test misst den Blutdruck in Armen und Beinen und hilft, Durchblutungsstörungen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) frühzeitig zu erkennen.
Der Ultraschall der Halsgefäße (Carotis-Duplex) ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Engstellen oder Ablagerungen in den hirnversorgenden Arterien.
Die pAVK-Diagnostik umfasst Untersuchungen wie den ABI-Test und den Gefäßultraschall, um Durchblutungsstörungen der Beine frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Die Sonographie bei Verdacht auf Thrombose ermöglicht eine zuverlässige Darstellung der Bein- oder Armvenen, um Blutgerinnsel zu erkennen.
Die Doppler-Untersuchung misst die Geschwindigkeit und Richtung des Blutflusses in den Gefäßen. So können Verengungen, Verschlüsse oder andere Durchblutungsstörungen frühzeitig erkannt werden.
Die akrale Druckmessung erfasst den Blutdruck an Fingern oder Zehen und ermöglicht eine genaue Beurteilung der Durchblutung in den kleinsten Gefäßen der Hände und Füße.
Die venöse Diagnostik untersucht die Funktion der Beinvenen und Venenklappen. Dadurch lassen sich Ursachen für Schwellungen, Krampfadern oder Hautveränderungen gezielt feststellen.
Der Laufbandtest ermittelt unter standardisierten Bedingungen, welche Strecke beschwerdefrei zurückgelegt werden kann und ab wann belastungsabhängige Beschwerden auftreten.
Die TBI-Bestimmung vergleicht den Blutdruck an den Zehen mit dem Blutdruck am Arm und unterstützt die Beurteilung der arteriellen Durchblutung der Füße.
Die digitale Photoplethysmographie erfasst mithilfe von Licht Veränderungen des Blutvolumens in kleinen Gefäßen und ermöglicht so eine Beurteilung der peripheren Durchblutung.
Die optische Pulsoszillographie zeichnet die Pulswellen an Fingern oder Zehen auf und hilft dabei, Durchblutungsstörungen in den kleinen Arterien zu erkennen.
Die oszillometrische Druckmessung bestimmt den Blutdruck in den Finger- oder Zehenarterien und ermöglicht eine genauere Beurteilung der Durchblutung.
Die Stufenoszillographie misst die Pulswellen an verschiedenen Abschnitten der Beine – sowohl in Ruhe als auch nach Belastung – und hilft, Durchblutungsstörungen einzugrenzen.
Der Pulswellenindex bewertet die Form und Stärke der gemessenen Pulswellen und liefert Hinweise auf die Durchblutung sowie mögliche Gefäßveränderungen.
Der optische Gewebeperfusionsdruck dient der Beurteilung, wie gut das Gewebe mit Blut versorgt wird, und unterstützt die Einschätzung der lokalen Durchblutung.
Die venöse Lichtreflexionsrheographie untersucht die Funktion der Beinvenen und Venenklappen und kann Hinweise auf einen gestörten venösen Rückfluss geben.
Die Venenverschlussplethysmographie misst Veränderungen des Blutvolumens in Armen oder Beinen und ermöglicht eine Beurteilung des venösen Blutflusses.
In der Sportmedizin unterstützen wir Sie dabei, körperlich leistungsfähig und gesund zu bleiben, unabhängig von Alter oder Trainingsniveau.
Bitte beachten Sie: Sportmedizinische Untersuchungen sind keine Kassenleistungen. In einigen Fällen kann jedoch auf Antrag ein Zuschuss von der Krankenkasse gewährt werden.

Die sportmedizinische Untersuchung dient der Einschätzung Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Sie umfasst eine ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, ggf. Labordiagnostik. Bei Bedarf erfolgen ergänzende Tests wie ein Belastungs-EKG oder eine Echokardiographie. Ziel ist es, gesundheitliche Risiken beim Sport auszuschließen und eine fundierte Grundlage für ein sicheres und effektives Training zu schaffen – individuell abgestimmt auf Ihre Ziele.
Viele Herzekrankungen beginnen unbemerkt (z.B. Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Herzmuskelschwäche) und sind in Deutschland die häufigste Ursache für Krankheit und Sterblichkeit. Wahrscheinlich können ca. 80% der Herzkreislauferkrankungen durch Prävention verhindert werden.
Der Check-up ermöglicht eine Bewertung Ihres persönlichen Herz-Kreislauf-Risikos insbesondere bei familiärer Vorbelastung (z.B. Herzinfarkt in der Familie) oder Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder erhöhten Cholesterinwerten. Es erfolgt eine spezifische Herz- und/oder Gefäßdiagnostik mit EKG, Belastungs-EKG, Echokardiographie, Carotis-Doppler, Gefäßalterbestimmung. Liegt keine medizinische Indikation vor, müssen die Leistungen privat bezahlt werden.